Bernhard Garnicnig

Künstler
* 1983 in Bregenz

Beschreibung der Arbeitsweise

Bernhard Garnicnig arbeitet an der Schnittstelle zwischen konzeptueller digitaler Kunst und künstlerischer Forschung. Er hat eine Reihe von langfristigen Projekten mitgegründet und weiter entwickelt. Dazu gehören die Bregenz Biennale, ein mikro-Festival für ephemäre Praxen im Öffentlichen Raum; Supergood, eine Marke für Projekte zwischen Produkt und Performance; Palais des Beaux Arts Wien, eine Sammlung für digitale Kunst und Forschung auf einem Wireless Router, memeclassworldwide, ein selbstorganisiertes Curriculum für postdigitalen Kunstunterricht; “the artist as consultant?”, ein kritisches Framework für performative Wissenspraxen. Er unterrichtet New Media Art an der Kunstuniversität Linz.

Ausbildung

Diplom Digitale Kunst, Universität für angewandte Kunst Wien
networked_media, Piet Zwart Institut Rotterdam
Kunst und Digitale Medien, Performative Skulptur, Akademie der bildenden Künste Wien

Wichtigste Ausstellungen

MHYNTIX. Mit Karin Ferrari und Peter Moosgaard. WRO Media Art Biennale 2021, Diagonale Graz 2021, Vienna Independent Shorts 2021
Mythos Idylle Maisäß, Vorarlberg Museum, Kuratiert von Carina Jielg und Pirmin Hagen, 2019
Supergood – Diálogos com Ernesto de Sousa, MAAT Museu Arte Arquitetura Tecnologia, Lisboa, 2018
continent. Technosphere Dialogues, Haus der Kulturen der Welt, 2017
Institutions as a Way of Life, Kunst- & Forschungsprojekt, Institut für Experimentelle Design und Medienkulturen, HGK Basel, 2017–2021


Preise, Stipendien, Sammlungen

Startstipendium Medienkunst, Bundesministerium für Kunst und Kultur
ORF Pixel, Bytes und Film
Kunst und Bau, Land Vorarlberg
It burns my soul when you burn your sales (The New Whole I)
2018, Videoinstallation: 32” Screen, HD Video 29m, Object
One thousand lines for a one line title
Zeichnung, 114x82cm
Sammlung des Bundes
FOCUS ASSIST LIGHT, MOMA NEW YORK
Fotografie, 2012
Interview
Resilience Residency, Serrinha do Alambari, 2018
My Holy Nacho?
Kunsthal Nikolaj, 2016
Performance mit internationaler Logistik und Produktionsabläufen. Zwei Künstler senden ein ihnen unbekanntes Objekt abwechselnd an zehn verschiedene Weiterverarbeitungsdienstleister. Das Objekt wurde am Schluss in Sektionen zersägt und ausgestellt. Mit einer Publikation von Mela Davilla Freire, Design von COSMIC, Barcelona