Aktuell

Aktuelle Ausstellung

Ausstellungsdauer: 18. Januar bis 1. März 2020


Führung von MUELLER / DIVJAK
durch die Ausstellung mit partizipativer
Performance und Lesung:

19. Januar um 15 Uhr
7. Februar um 16 Uhr
27. Februar um 16 Uhr

Führung Christian Helbock
6. Februar 2020 um 17 Uhr

6. Februar 2020 um 19 Uhr
Räume des Ausstellens / Vortrag
Barbara Steiner, Direktorin Kunsthaus Graz

 

6. Februar 2020, 17 Uhr | Führung Christian Helbock

6. Februar 2020, 19 Uhr | Räume des Ausstellens/ Vortrag, Barbara Steiner, Direktorin Kunsthaus Graz

 

 

MUELLER-DIVJAK ©MUELLER DIVJAK_Bildrecht
MUELLER-DIVJAK ©MUELLER DIVJAK_Bildrecht

 

77.000 GENERATIONS

Berta says: We need to find a new conception of man

MUELLER-DIVJAK

Mit raumgreifenden Installationen, Skulpturen, Sound- und Bild-Collagen, Texten, Performances und speziell komponierten Düften thematisieren MUELLER-DIVJAK (Jeanette Müller und Paul Divjak) mit ihrer Ausstellung „77.000 GENERATIONS – Berta says: We need to find a new conception of man“ die Rolle, die unsere Spezies bei der Gestaltung ihres eigenen Schicksals spielen kann.

Die Ausstellung, ein Parcours der Poesie, in dem Kunst und Wissenschaft aufeinandertreffen, ist gleichermaßen zeichenerfülltes Spiegelbild wie utopisches Zukunftsszenario. Die Thematisierung der Wahrnehmung von Zusammenhängen und Systemen sowie neuer Annahmen über uns Menschen ist maßgeblich inspiriert vom Denken der Kunstfigur BERTA (i.e. Maria Magdalena und Ludwig von Bertalanffy), der Schöpferin der Allgemeinen Systemtheorie.

Das facettenreichen Œuvre des Konzeptkunstduos MUELLER-DIVJAK reflektiert Gegenwart, Präsenzen und das mögliche Leben zukünftiger Generationen. Es geht um die Entwicklung und das Erleben des Menschseins, um all das Staunen und Lieben, das potenziell auf unserem gemeinsamen Heimatplaneten, der Erde noch möglich wäre, bis in unvorstellbarer Zukunft die Leuchtkraft der Sonne jegliches Leben unmöglich machen wird.

„77.000 GENERATIONS“ ist eine Einladung zur sinnlichen Entdeckung und Entwicklung neuer Denk- und Handlungsräume gegen die Zersplitterung der Welt sowie ein Plädoyer für die Ausweitung von Zeithorizonten und die Möglichkeiten des gemeinsamen Wirkens.

 

 


Aufbau Wolfgang Tillmans
Museum moderner Kunst Frankfurt
29.4.2016

 

„egami“

Christian Helbock

Verhandelt unterschiedlichste Kunsträume
Sie verortet sich zwischen den Rändern der Bildinstitutionen
Sie erschafft sich einen erweiterten offenen Kontext
Die Befragung des Ausstellungswesens ist die grosse Klammer
Das Untersuchungsfeld hat im Atelier als klassischem Ort der Produktion seinen Ausgang
Streift fortlaufend an Möbeln und Textilem als Gegenstände des Wohnens an
Fokussiert stets Aspekte musealer Präsentationsformen und Ordnungen
Der Begriff der Re-Lektüre gilt allgemein
Das Recherche-Instrument ist hauptsächlich die Fotografie
Auch Video Malerei Zeichnung und Collage
Eine der Herangehensweisen ist die Aneignung
Ein Erzählmotiv ist die Appropriation
Zusammenarbeit ist eine Schnittmenge
Künstlerische Haltung ihr Name.

Mit Arbeiten von:

Eero Aarnio, Sigvard Bernadotte / Acton Bjørn, Olaf von Bohr, Anna Castelli Ferrieri , Joe Colombo, Heinrich Dunst, Félix González-Torres, Sanja Iveković, Christian Jankowski, Friedrich Kiesler, Gert Lange, Karl Lagerfeld, Rafa Prada, Susan Philipsz, Tobias Rehberger, Susanna Rade, Jason Rhoades, Björn Roth / Dieter Roth, Gregor Schneider, Franz West , Heimo Zobernig und einem Interview mit Alexander Kluge

Christian Helbock studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und Philosophie an der Universität Wien. Er arbeitet als Künstler in den Bereichen Konzept, Malerei, Video, Interview, Performance und ist Gründungsmitglied des KünstlerInnenkollektivs CELLE. Er kuratierte die Vortrags- und Interviewserie „Produktion und Schwesterfelder“ (2010/11), gemeinsam mit Dietmar Schwärzler die Viennale-Filmreihe „Between Inner and Outer Space“ (2011), eine Reihe zu performativen Handlungsformen „In-Formation“ (2012-2014), die Interviewserie „Freunde und Komplizen“ (2013/14) und zuletzt gestaltete er die Reihe „Countdown – Zum Neubeginn einer Institution“ (2017/2019) für das Künstlerhaus Wien.

Publikationen: Play ESGE, Triton-Verlag (2001), CELLE Die Welt von A-Z, Steinverlag (2014)
http://www.helbock.at/

 

 


 

NEUE MITGLIEDER

Linus Barta, Sarah Bechter, Katja Berger, Bildstein/Glatz, Tim Hartmann, Bruno Klomfar, Ulli Knall, Peter Lederer, Bruno Richard, Gernot Riedmann, GH Lischka, Tobias Maximilian Schnell, Ruth Schnell, Lothar Sonnweber

 


Vernissage am 17. Januar 2020

Fotos: Florian Raidt